Die Geschichte der SIX Swiss Exchange |
Die SIX Swiss Exchange wurde im Jahre 1993 unter dem Namen «Schweizer Börse/Bourse
suisse/Borsa svizzera/Swiss exchange» gegründet. Den elektronischen Börsenbetrieb nahm die SIX Swiss Exchange in
den Jahren 1995/96 auf. Ihre Wurzeln jedoch reichen weiter zurück: Sie entstand aus der Vereinigung
der Schweizer Börsen und als Nachfolgeorganisation der Zürcher, Genfer und Basler Ringbörsen.
13. Jahrhundert
Erste Spuren eines Finanzplatzes auf dem Gebiet der heutigen Schweiz lassen sich bis ins 13.
Jahrhundert zurückverfolgen, zuerst in Genf, später in Basel. Im 17. Jahrhundert war St. Gallen die
wichtigste Wirtschafts- und Handelsstadt der Schweiz; hier entstand 1639 die erste Sensalenordnung
(Reglement des Wertpapiergeschäftes).
In den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts bahnten sich radikale Veränderungen der gewachsenen
helvetischen Börsenstrukturen an. Deregulierung, Derivatisierung und Automatisierung waren die
entscheidenden und bis heute wirksamen Triebkräfte der Veränderung.
Neue Börsenlandschaft
Stürmische Umsatzzunahmen verlangten nach erhöhten Börsenkapazitäten und somit nach neuen Börsengebäuden
und neuen Technologien. Die Derivate traten ihren Siegeszug an. Die Deregulierung führte zu harten Kämpfen
um Marktpositionen. Die Konsolidierung der stark fragmentierten Börsenlandschaft setzte sich durch.
Die kleineren vier Börsen stellten den Ringhandel ein, die grösseren drei ersetzten den Ringhandel durch
ein elektronischen Handelssystem. Das Eidgenössische Börsengesetz trat an die Stelle der kantonalen
Gesetze.
Internationalisierung
Im Zeichen der Internationalisierung entstand Eurex und es kam zur Schaffung der virt-x.
Seitherige Entwicklungen führten zu neuen Geschäftsfeldern und Handelssegmenten, und zu einem
wesentlichen Ausbau des Handelssystems. Aber auch die regulatorischen Aufgaben der SIX Swiss Exchange wurden erweitert.
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